Tops, Flops und Bemerkenswertes: Die filmreifen Zahlen des FC Basel

Seit der Saison 17/18 habe ich mein Interesse für Statistiken und Sport kombiniert und eine grosse FCB-Datensammlung angelegt. Daraus geht regelmässig die FCB-Zahl der Woche hervor. Hier die grosse Halbzeitanalyse. 

Wir blicken zurück auf die ersten sechs Monate FC Basel unter der neuen Führung. Es ist mehr als ein erstes Fazit in Zahlen, schliesslich verläuft die Saison wie im Film.

Die Drehbuchschreiber von Constantin Film hätten wohl kaum mehr Spannung in diese erste Saisonhälfte gebracht. Das deutsche Filmstudio – übrigens in Besitz von FCB-Präsident Bernhard Burgener – hat Filme herausgebracht wie «Der Untergang» oder «Resident Evil», Filme, die die Massen bewegen, Kassenschlager.

Fast könnte man meinen, Burgener habe den FC Basel nach den Gesetzen der Leinwand orchestriert: eine neue Philosophie, ein neuer, unerfahrener Trainer (als Ergänzung zur neuen und unerfahrenen Klubführung), ein neuer Angriff, die Auftaktniederlage gegen YB, der völlig überraschende Rücktritt von Captain Matías Delgado, die Krise im September, die Auferstehung gegen den FCZ und Benfica, die Verletzung von «Königstransfer» Ricky van Wolfswinkel, das Doch-noch-Zustandekommen des Ajeti-Deals, der Aufschwung mit dem Sieg in Moskau, der Hänger mit der Heimniederlage gegen ZSKA und das darauffolgende 1:1 gegen Leader YB, Sternstunde gegen United und Benfica, Champions-League-Rekorde, Aufholjagd in der Meisterschaft – diese ersten Monate unter Trainer Raphael Wicky hatten so ziemlich alles, was eine packende Helden-Geschichte ausmacht.

Die Zahlen* dieser sechs Monate liefern Stoff für mehrere Filme. Hier eine Auswahl der besten Streifen mit kurzem Beschrieb.

 

Sämtliche FCB-Zahlen der Woche sind auf bzbasel.ch veröffentlicht. Mitarbeit Sébastian Lavoyer, Samuel Hufschmid und Céline Feller

 

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